Konzept

Unser Logo ist ein Erdball mit sechs kleinen Gänsen. Diese stehen jeweils für einen Kontinent, nach denen auch unsere Gruppenräume benannt sind.

„Kita Gonsbachterrassen“

Die „Kita Gonsbachterrassen“ wurde im August 2010 eröffnet und hat 132 Ganztagesplätze. 
Zur Zeit besuchen uns Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren. Es gibt zur Zeit eine Nestgruppe und fünf Funktionsräume im offenen Konzept.

Unsere Öffnungszeiten sind 7:00 bis 17:00 Uhr.
Teizeitkinder: 7:30 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Teilzeitkinder mit Verpflegung: 7:30 bis 14:30 Uhr 
Ganztagskinder: 7:00 bis 17:00 Uhr

Konzept Nestbereich:

Unser Nestbereich „Australien“ ist ein eigener Bereich mit einer festen Gruppe mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren. Die Erzieher und Erzieherinnen sind der Gruppe fest zugeordnet. Den Kindern des Nestbereichs werden verschiedene Angebote in Kleingruppen unterbreitet. Außerdem erkunden sie gemeinsam mit den Erzieherinnen und den Erziehern die Räume des offenen Bereichs.
„Australien“, der Nest-Gruppenraum, hat alle Funktionen (Malen, Bauen, Rollenspiel, Mahlzeiten).
Es gibt einen Schlafraum für die Kinder. Dort können sie in gemütlicher Atmosphäre zur Mittagszeit ausruhen.

Eingewöhnung Nestbereich (unter drei Jahren):

In der Eingewöhnungszeit wird der Grundstein für die weitere Kindergartenzeit gelegt. Schritt für Schritt baut das Kind mit Unterstützung der begleitenden Bezugsperson eine Beziehung zur eingewöhnenden Erzieherin oder dem eingewöhnenden Erzieher auf. Auch für die Eltern ist diese Zeit sehr wichtig, um eine gute Vertrauensbasis zu den Erzieherinnen und Erziehern aufzubauen.
Die Eingewöhnung beginnt mit dem Erstgespräch, in dem wichtige Informationen ausgetauscht und erste Absprachen getroffen werden.
Die ersten Tage kommt die begleitende Person mit dem Kind für ca. 1 Stunde in die Kita und bleibt die ganze Zeit beim Kind. Die eingewöhnende Erzieherin / der eingewöhnende Erzieher nehmen Kontakt zum Kind auf und bauen eine Beziehung auf. Eine erste Trennung findet am vierten Tag statt. Von nun an wird die Zeit, die das Kind in der Kita verbringt, in kleinen Schritten erhöht. Nach zwei Wochen essen die meisten Ganztagskinder mit. Nach vier Wochen ist die Eingewöhnungszeit in der Regel abgeschlossen.

Der Übergang in den offenen Bereich:

  1. Woche: Neue Bezugserzieher aus dem offenen Bereich kommen in den Nestbereich und nehmen Kontakt zu den Kindern auf. Dies kann zum Beispiel in der Freispielphase oder auch beim Sitzkreis und Mittagessen stattfinden. 
  2. Woche: Die neuen Bezugserzieher holen die Kinder täglich im Nest ab und gehen mit ihnen in den offenen Bereich, damit die Kinder diesen kennenlernen können, und um eine Kontaktaufnahme zu den anderen Kindern und Erziehern zu ermöglichen.  Die Nesterzieher begleiten diesen Vorgang zur Unterstützung (eher passiv). In dieser Woche wird täglich die Verweildauer im offenen Bereich verlängert, der neue Tagesablauf wird somit verinnerlicht.
  3. Woche: Die neuen Bezugserzieher packen zusammen mit den Kindern die Koffer und gestalten den Umzug in den offenen Bereich. Die Nesterzieher halten sich dabei komplett im Hintergrund und stehen nur noch bei Bedarf zur Verfügung.

Konzept offener Bereich:

Zum offenen Bereich der „Kita Gonsbachterrassen“ gehören die Räume

  • Südamerika – Cafeteria / Nebenraum – Brett- und Regelspiele, Portfolios
  • Afrika – Regelspiele, Ruheraum / Nebenraum – Sinneswahrnehmungen
  • Nordamerika – Kreativ- und Malraum
  • Europa – Bauraum / Konstruktionsraum
  • Asien – Rollenspielraum
  • Turnhalle
  • Höhle
  • Schlafraum

Die „Kita Gonsbachterrassen“ arbeitet nach dem offenen Konzept. Das bedeutet, dass die Kinder in der Freispielzeit selbst entscheiden, in welchen Raum sie spielen möchten. Jeder Raum hat eine bestimmte Funktion, z.B. Konstruieren, Malen, Rollenspiel u.a.). Hier treffen die Kinder andere Kinder mit den gleichen Interessen und können ungestört und konzentriert spielen und lernen.
Die Turnhalle ist während der Freispielzeit geöffnet und kann von den Kindern genutzt werden. Auch das Außengelände ist während dieser Zeit geöffnet.
Da die Erzieherinnen und Erzieher in einem Rhythmus rotieren und im Wechsel von mehreren Wochen verschiedene Funktionsräume betreuen, lernen die Kinder alle Räume und deren Funktionen kennen.
Gemeinsam mit den Kindern und dem pädagogischen Fachpersonal werden Ideen entwickelt, Angebote und Projekte geplant und durchgeführt.
Kinder brauchen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen neue Erfahrungen, spannende Erlebnisse und Experimentiermöglichkeiten, um ihr Wissen von sich, den Anderen und der Welt zu erweitern.
Kinder wollen lernen und die Erzieher fördern, ermuntern und begleiten die Lernprozesse der Kinder.
Aktuelle Projektthemen: Fußball, Tanz, Naturerfahrungen, Musik, Experimente

Eingewöhnung offener Bereich (ab drei Jahren):

In der Eingewöhnungszeit wird der Grundstein für die weitere Kindergartenzeit gelegt. Schritt für Schritt baut das Kind mit Unterstützung der begleitenden Bezugsperson eine Beziehung zur eingewöhnenden Erzieherin oder dem eingewöhnenden Erzieher auf. Auch für die Eltern ist diese Zeit sehr wichtig, um eine gute Vertrauensbasis zu den Erzieherinnen und Erziehern aufzubauen.
Die Eingewöhnung beginnt mit dem Erstgespräch, in dem wichtige Informationen ausgetauscht und erste Absprachen getroffen
Die ersten zwei Tage kommt die begleitende Person mit dem Kind für ca. 1 Stunde in die Kita und bleibt die ganze Zeit beim Kind. Die eingewöhnende Erzieherin / der eingewöhnende Erzieher nehmen Kontakt zum Kind auf und bauen eine Beziehung auf. Eine erste Trennung findet am dritten Tag statt. Die begleitende Bezugsperson verlässt für kurze Zeit den Raum. Tag für Tag wird die Zeit, die das Kind in der Kita verbringt, kontinuierlich erhöht. Nach zwei Wochen ist die Eingewöhnung in den meisten Fällen abgeschlossen.

Bezugserzieherinnen und -erzieher:

Die Stammgruppenerzieherinnen und -erzieher führen jedes Jahr ein Entwicklungsgespräch mit den Eltern und dokumentieren die Entwicklung der Kinder.
Jedes Kind wird einer Stammgruppe zugeordnet. In der Stammgruppe findet täglich ein Stuhlkreis statt, in dem Lieder gesungen, Spiele gespielt, Geburtstage gefeiert und Geschichten gehört und neue Dinge gelernt werden. Außerdem werden Themen besprochen, die die ganze Gruppe betreffen.
Jedes Kind besitzt einen Portfolio-Ordner. Im Portfolio dokumentiert jedes Kind seine Entwicklung mit Vorlageblättern (z.B. „Meine Familie“, „Das bin ich“, „Das kann ich schon“ etc,.) es werden auch Aktionen oder Ausflüge fotografiert. Diese Fotos der Kinder finden sich ebenfalls im Portfolio-Ordner. Die Portfolios erhalten die Kinder, wenn Sie die Kita verlassen. 

Essen im Nestbereich und im offenen Bereich:

Die Kinder erhalten drei Mahlzeiten. Das Mittagessen und der Nachmittagssnack sind durch das Verpflegungsgeld abgedeckt. Für das Frühstück sind die Eltern verantwortlich.
Die Kinder können im Nestbereich bis 9:00 Uhr und im offenen Bereich in Südamerika bis 10:00 Uhr frühstücken.
Um 11:30 Uhr beginnt das Mittagessen der Nestkinder in „Australien“.
Um 12:15 Uhr essen die Kinder im offenen Bereich zu Mittag. In allen Räumen des offenen Bereichs und auf dem Podest werden zum Mittagessen Tische gedeckt. Die Kinder können frei wählen, wo sie essen möchten.

Der Nachmittagssnack findet für alle Kinder des offenen Bereichs um 14:00 bis 15:00 Uhr in „Südamerika“ statt. 
Die Nestkinder nehmen den Nachmittagssnack im Nestbereich, in „Australien“, ein.

Den Erzieherinnen und Erziehern ist es wichtig, den Kindern das Essen als gute Erfahrung erleben zu lassen. Das bedeutet: Die Kinder werden motiviert die Speisen zu probieren. Die Kinder lernen Tischregeln kennen und selbstständig zu essen. Die Kinder nehmen sich zum Beispiel ihr Essen selbst und räumen das Geschirr und das Besteck selbst ab.
Unverträglichkeiten und Allergien werden selbstverständlich beachtet.

Schlafen im Nestbereich und im offenen Bereich:

Alle Kinder, die Schlaf brauchen, dürfen schlafen.
Der Nestbereich hat einen eigenen Schlafraum in gegenüber von „Australien“.
Für die Kinder des offenen Bereichs gibt es einen gesonderten Schlafraum.

Pflege, Wickeln:

Die Kinder werden nach Bedarf gewickelt. Windeln, Feuchttücher und, falls nötig, eine Créme, werden von den Eltern selbst mitgebracht und in der Schublade des Kindes im Bad gelagert.

Zähneputzen:

Allen Kindern wird die Möglichkeit geboten, sich die Zähne zu putzen. Das findet im Bad neben Südamerika während der Frühstückszeit statt. Das Zähneputzen wird zwar angeleitet, es wird jedoch kein Kind gezwungen, sich in der Kita die Zähne zu putzen. Das Zähneputzen in der Kita ersetzt daher auf keinen Fall das Putzen zu Hause und soll nur als Angebot und zur Gewohnheitsbildung dienen.

Feste in der Kita:

Jedes Kind ist an seinem Geburtstag die Hauptperson. Im Vorfeld basteln die Erzieherinnen oder Erzieher zusammen mit dem Kind die Geburtstagskrone. Am Geburtstag selbst darf das Kind Kuchen, Muffins, Brezeln o.ä. für die Kinder seiner Stammgruppe mitbringen und steht während des Stuhlkreises im Mittelpunkt. 
Neben den traditionellen Festen, wie Weihnachten (die Kinder gestalten einen Weihnachtsmarkt in der Kita), Ostern, Fastnacht und Sankt Martin wird in der Kita kurz vor den Sommerferien ein großes Kita-Sommerfest gefeiert, auf dem auch die Vorschulkinder verabschiedet werden.

Vorschulkinder:

Im letzten Jahr vor der Einschulung geben sich die Vorschulkinder einen eigenen Namen für ihre Vorschul-Gruppe aus.
Die für die Vorschulkinder zuständigen Erzieherinnen und Erzieher entwickeln gemeinsam mit den Kindern verschiedene Projekte, in die sich die Kinder einteilen.
Die Kinder gehen mehrfach gemeinsam mit den Erziehern von der Kita in die Schule, so dass sie den Weg kennenlernen.
Die Kita steht mit den Gonsenheimer Grundschulen in enger Kooperation. Es finden jedes Jahr Hospitationen für die Vorschulkinder statt.
In ihrem letzten Jahr erhalten die Kinder einige Privilegien. Sie dürfen in Kleingruppen auch ohne Erzieher ins Außengelände oder in die Turnhalle.
Ein Theaterbesuch, der große Tages-Abschlussausflug und die Kitaübernachtung sind die Highlights des letzten Jahres.
Das Kita-Sommerfest wird von den Vorschulkindern gestaltet. Auf diesem Fest werden die Vorschulkinder dann auch von allen Kindern, Eltern und Erziehern verabschiedet.