Konzept der Kita Gonsbachterrassen

Allgemeine Informationen:

Die Kindertagesstätte Gonsbachterrassen betreut und erzieht 132 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Alle 132 Plätze sind Ganztagsplätze mit Mittagessen, davon sind 36 Plätze für Zweijährige. Im 1. Stock ist unser Nestbereich für die Zwei- und Dreijährigen. Im Erdgeschoss ist der Bereich für die älteren Kindergartenkinder. Unsere Öffnungszeit ist von 7:00-17:00 Uhr.

Die Raumverteilung im Haus:

  • Nordamerika: Nestgruppe (Schulkinder 2016+2017)
  • Europa: Nestgruppe (Schulkinder 2016+2017)
  • Asien: Nestgruppe (Schulkinder 2016+2017)
  • Südamerika: Kreativraum + Nebenraum: Rollenspiel
    Bezugsgruppe Rechteck und Fünfeck: Schulkinder 2015
  • Afrika: Regelspiele/Cafeteria + Nebenraum: Bücherei
    Bezugsgruppe Raute, Sechseck und Trapez: Schulkinder 2014
  • Australien: Konstruktionsraum + Nebenraum: Sinneswahrnehmung
    Bezugsgruppe Dreieck und Kreuz: Schulkinder 2015
    Bezugsgruppe Viertelkreis: Schulkinder 2014

Der Nestbereich:

Der Nestbereich ist ein eigener Bereich mit festen Gruppen. Die Kolleginnen sind den Gruppen zugeteilt, die Gruppen arbeiten teiloffen. Er  hat einen eigenen Dienstplan mit Früh- und Spätdienst; so ist immer ein Kollege oder eine Kollegin  des Nestbereichs im Haus. Der Nestbereich arbeitet teiloffen, d.h. nach dem Morgenkreis bieten die Kollegen und Kolleginnen den Kindern verschiedene Angebote in Kleingruppen an. So lernen die Kinder, sich  in Kleingruppen zurechtzufinden.

Die Eingewöhnung:

In der Eingewöhnungszeit wird der Grundstein für die weitere Kindergartenzeit gelegt. Schritt für Schritt baut das Kind mit Unterstützung der begleitenden Bezugsperson eine Beziehung zur eingewöhnenden Erzieherin oder dem Erzieher auf. Auch für die Eltern ist diese Zeit sehr wichtig, um eine gute Vertrauensbasis zu den Kollegen und Kolleginnen aufzubauen. Diese Zeit beginnt mit dem Erstgespräch, in dem wichtige Informationen ausgetauscht und erste Absprachen getroffen werden.

  • Eingewöhnung von Kindergartenkindern ab drei Jahren:

Die ersten Tage kommt die begleitende Bezugsperson mit dem Kind für jeweils ca. eine Stunde in die Kita und bleibt die ganze Zeit mit dabei. Die eingewöhnende Erzieherin oder der Erzieher nehmen Kontakt zum Kind auf und bauen eine Beziehung auf. Am dritten Tag wird eine erste Trennung dadurch versucht, indem die begleitende Bezugsperson für kurze Zeit verlässt. Verläuft diese erfolgreich, wird die Zeit, die das Kind in der Kita verbringt, kontinuierlich erhöht. Nach zwei Wochen ist die Eingewöhnung in den meisten Fällen abgeschlossen.

  • Eingewöhnung von Kindergartenkindern unter drei Jahren:

Auch hier bleibt die Bezugsperson die ersten Tage mit dabei. Eine erste Trennung wird erst am vierten Tag versucht. Ist diese erfolgreich, wird die Zeit, die das Kind in der Kita verbringt in kleinen Schritten erhöht. Nach zwei Wochen essen die meisten Ganztagskinder mit. Nach vier Wochen ist die Eingewöhnungszeit in der Regel abgeschlossen, d.h. erst dann ist das Kind bereit, auch zu anderen Erzieherinnen und Erziehern Kontakt aufzubauen.

Räume:

Jeder Nestgruppenraum  hat alle Funktionen (Malen, Bauen, Rollenspiel, Frühstück) und einen Nebenraum. Zusätzlich gibt es einen Schlafraum, die Kinderküche und einen Projektraum, der auch von den älteren Kindern für Angebote genutzt wird.

Essen:

Die Kinder erhalten bei uns 3 Mahlzeiten. Das Mittagessen und der Nachmittagssnack sind durch das Verpflegungsgeld abgedeckt. Für das Frühstück sind die Eltern verantwortlich. Die Kinder können bis 10:00 Uhr in den Gruppen frühstücken. Um 12:00 Uhr wird in den Gruppenräumen gegessen.  Ab 14:30 Uhr bieten wir den Kindern einen Nachmittagssnack in der Kinderküche an. Uns ist es wichtig, den Kindern Essen als gute Erfahrung zu ermöglichen. Das bedeutet: Wir motivieren die Kinder zu probieren. Die Kinder lernen Tischregeln kennen und selbständig zu werden. Die Kinder räumen z.B. das Geschirr und das Besteck selbst ab und nehmen sich auch ihr Essen selbst. Wir führen Listen, auf denen die Eltern sehen können, ob ihr Kind etwas gegessen hat.

Schlafen:

Alle Kinder, die Schlaf brauchen, dürfen schlafen. Geschlafen wird in Asien und in den Nebenräumen von 13:00 bis 15:00 Uhr. Der Schlaf der Kinder wird begleitet.

Pflege/Wickeln:

Die Kinder werden nach Bedarf gewickelt Auf den Pflegelisten sehen die Eltern, wie oft ihr Kind am Tag gewickelt worden ist. Windeln und Pflegeutensilien werden von den Eltern mitgebracht.

Unser Tagesablauf im Nestbereich:

7:00 Uhr

Ankommen. Eine Gruppe des Nestbereichs ist mit einer Kollegin aus dem Nestbereich besetzt

8:00  Uhr

Die anderen Gruppen öffnen

9:00  Uhr

Morgenkreis (20 Minuten): Lieder, Bewegungsspiele, Besprechen der Angebote (wer geht mit wem wohin), wer hat noch nicht gefrühstückt?

Bis 10:00  Uhr

freies Frühstück in den Gruppen

10:00-11:30  Uhr

Gruppenübergreifendes, teiloffenes Arbeiten, die Kinder werden von den Erzieherinnen begleitet: Spielen im Flur, Bewegungsraum, Garten,  offener Bereich, etc. Kinder bleiben in der gewählten Kleingruppe.

12:00  Uhr

Mittagessen

13:00  Uhr

Schlafen/Freispiel

Ab 14.30  Uhr

Nachmittagssnack in der Kinderküche

Bis 17 Uhr

Der Nestbereich ist mit einem Kollegen oder einer Kollegin besetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Übergang in den offenen Bereich:

Die teiloffene Arbeit bereitet die Kinder auf den Wechsel in den offenen Bereich vor und gibt ihnen gleichzeitig den benötigten Schutzraum. Die Kinder aus dem Nestbereich besuchen regelmäßig den Bereich der älteren Kinder, gleichzeitig dürfen auch ältere Kinder den Nestbereich, nach Absprache, besuchen. Es gibt gemeinsame Angebote von älteren und jüngeren Kindern. Kollegen aus dem Nestbereich wechseln im Sommer  mit den Kindern  in den offenen Bereich, jedoch nicht alle, um auch im Nestbereich Kontinuität zu gewähren. Mit dem Wechsel in den offenen Bereich werden die Kinder in Bezugsgruppen eingeteilt, möglichst mit einer Erzieherin aus der Gruppe.

 

 

Der offene Bereich/das offene Konzept:

Wir arbeiten offen mit Funktionsräumen. Das bedeutet, dass in der Freispielzeit die Kinder selbst entscheiden, in welchem Raum sie spielen möchten. Jeder Raum hat eine bestimmte Funktion (Konstruieren, Rollenspiel, Malen, u.a.). Hier treffen die Kinder andere Kinder mit gleichen Interessen und können konzentriert und ungestört spielen.

 

Die Bezugserzieherinnen und -erzieher:

Jede Familie bekommt beim Wechsel in den offenen Bereich eine Bezugserzieherin oder einen Bezugserzieher, die oder der das Kind und die Eltern bis zum Verlassen des Kindergartens begleitet. Sie oder er ist vor Allem zuständig für die Elterngespräche und die Entwicklungsdokumentationen.

Alle Kinder einer Bezugserzieherin oder eines Bezugserziehers bilden eine Bezugsgruppe. Die Kinder einer Bezugsgruppe sind altershomogen. und haben das gleiche geometrische Zeichen (z.B. Dreieck, Quadrat). Jedes Kind hat sein Zeichen in einer anderen Farbe. Damit ist sein Garderobenfach, Eigentumsfach und Wechselwäschefach im Bad gekennzeichnet.

 

Die Stammgruppe:

Zwei Bezugsgruppen sind zu Stammgruppen zusammengefasst. Jeder Stammgruppe sind auch Teilzeitkräfte, Praktikanten und/oder Auszubildende zugeordnet. So kommen auf jede Stammgruppe vier Personen. Die Stammgruppe hat also einen festen Raum, in dem der jeweilige Stammgruppenkreis stattfindet und die Kinder mittagessen. Unsere sechs Stammgruppen sind nach den Kontinenten benannt.

 

Jeden Morgen um 9 Uhr, außer freitags, findet ein Sitzkreis für die gesamte Stammgruppe statt. Hier werden Themen besprochen, die die ganze Gruppe betreffen. Es werden Lieder gesungen, Fingerspiele gemacht, Geschichten gehört und immer wieder neue Dinge gelernt (Zeichen, Wochentage usw.). Freitags findet ein Wochenabschlusskreis für alle Kinder aus dem offenen Bereich statt. Dort werden allgemeine Themen wie z. B. Feste und Regeln besprochen und alle Geburtstagskinder der Woche bekommen noch einmal ein Lied gesungen.

 

Mittwochs haben wir den Vormittag für Gruppenaktivitäten (z.B.: Ausflug, gemeinsames Frühstück) in der Stammgruppe reserviert.

 

Die Stammgruppenvorbereitungszeit

In der Vorbereitungszeit reflektieren die Erzieher/Innen die pädagogische Arbeit. Die Themen für den Morgenkreis und die Aktivitäten für den Stammgruppentag werden geplant und vorbereitet. Es wird nach der Entwicklung der einzelnen Kinder geschaut, Elterngespräche werden vorbereitet und auch geführt. Außerdem reflektieren die Erzieher/Innen darüber, ob der Raum und die Materialien den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden.

 

Die Funktionsräume und die Rotation:

Alle Erzieherinnen und Erzieher rotieren in einem Achtwochenrhythmus in den Funktionsräumen während der Freispielzeit. Zusätzlich sind einige als Springer eingeteilt, die den Garten, die Turnhalle und die Rezeption abdecken bzw. fehlende Kolleginnen und Kollegen in den Funktionsräumen ersetzen. In jedem Funktionsraum sind zwei Kolleginnen oder Kollegen eingeteilt, um die Aufsicht zu führen als auch situativ auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können. Durch die Rotation erleben die Kinder alle Funktionen, da viele Kinder erst einmal mit der vertrauten Erzieherin oder Erzieher mitgehen.

 

 

Angebote und Kleingruppen:

Die Springer bieten auch Angebote und Kleingruppenarbeit an. Alle Angebote sind freiwillig. Jeden Donnerstag gehen 18 Kinder mit 2 Kolleginnen oder Kollegen in den Wald. Informationen über den Waldtag und die Angebote finden die Eltern auf der Magnetwand im Flur.

 

 

Unser Tagesablauf:

7:00-8:00 Uhr

 

Frühdienst

 Die Kinder können in Afrika spielen und frühstücken oder in der Kuschelecke im Flur und der Turnhalle spielen.

8:00-8:30 Uhr        

Die anderen Funktionsräume werden geöffnet

Jetzt stehen den Kindern alle Funktionsräume zur Verfügung.

9:00 Uhr        

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis wird in der Stammgruppe abgehalten. Es werden Lieder gesungen, Kreis- und Fingerspiele gespielt und verschiedene Themen mit den Kindern besprochen. Der Morgenkreis ist für uns und die Kinder sehr wichtig. Mit diesem täglichen Ritual wird das Gruppengefühl der Kinder gestärkt. Daher werden Kinder, die nach 9 Uhr kommen, an der Rezeption von einer Erzieherin oder einem Erzieher betreut, bis der Morgenkreis beendet ist. Alle Kinder, die noch nicht gefrühstückt haben, werden nach dem Morgenkreis dazu aufgefordert

9:30 Uhr

 

Freispiel in allen Funktionsräumen

Turnhalle und Garten werden geöffnet

Alle Gruppenräume sind nun möglichst mit zwei Erzieherinnen bzw. Erziehern besetzt. So können in den Räumen die verschiedensten Aktivitäten und Angebote (Bastelangebote, Bilderbuch vorlesen, Wahrnehmungsübungen, Höhle bauen, etc.) stattfinden. Einige Angebote ergeben sich aus den spontanen Interessen der Kinder, andere sind angeleitet..

11:50-12:00 Uhr

Teilzeitkinder werden abgeholt

12:00 Uhr

 

Mittagessen

Alle Ganztageskinder essen in ihren Stammgruppen zu Mittag.

13:00 Uhr

Schlafen bzw. Freispielzeit

Kinder, die einen Mittagsschlaf benötigen, legen sich zum Schlafen hin. Asien und der Nebenraum von Asien sind die Schlafräume. Die restlichen Räume, die Turnhalle und das Außengelände sind geöffnet. Auch die Rezeption ist wieder besetzt.

15:00 Uhr

Nachmittagsnack

Der Nachmittagssnack findet ab 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr in Afrika statt.

17:00 Uhr

Die Kindertagesstätte schließt